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Kategorie: Kerndisziplinen

Finanzaufklärung (FININT)

financial intelligence

Erkenntnisse aus der Analyse von Finanztransaktionen und -unterlagen — Bankflüsse, Unternehmensmeldungen und Blockchain-Daten —, um Geldbewegungen und die Menschen dahinter zu verstehen.

Finanzaufklärung, kurz FININT, ist das Erheben und Auswerten von Finanzdaten, um offenzulegen, wie Geld fließt und wer es kontrolliert. Sie stützt sich auf Transaktionsunterlagen, Meldungen zu Eigentumsverhältnissen, Sanktionslisten, Grundbuch- und Gerichtsakten und — zunehmend — auf öffentliche Daten aus dem Blockchain-Explorer. Dem Geld zu folgen ist einer der ältesten Ermittlungsgrundsätze, denn finanzielle Verbindungen sind schwer zu fälschen und legen oft Beziehungen offen, die nichts anderes zeigt.

In der quelloffenen Arbeit überschneidet sich FININT stark mit der Sorgfaltsprüfung und der Betrugsermittlung. Analysten kartieren Eigentumsnetze, verfolgen Zahlungen und markieren Auffälligkeiten, die auf Geldwäsche oder Täuschung hindeuten. Ein Großteil der zugrunde liegenden Daten ist öffentlich — Handelsregister, Meldungen und die transparenten Kassenbücher der Kryptowährungen —, was Finanzsignale zu einer starken, überprüfbaren Ergänzung anderer Erkenntnisse macht.

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